Parkinson

Die Behandlung mit Magnetfeldern ist ein aktueller Forschungstrend

Die Parkinson-Krankheit bzw. Morbus Parkinson (weitere Synonyme: Idiopathisches Parkinson-Syndrom (IPS), Parkinsonsche Krankheit, ältere Bezeichnung: Paralysis agitans = Schüttellähmung oderZitterlähmung) ist eine langsam fortschreitende neurologische Erkrankung. Sie zählt zu den degenerativen Erkrankungen des Extrapyramidalmotorischen Systems. Der Morbus Parkinson ist gekennzeichnet durch das vornehmliche Absterben von Nervenzellen in der Substantia nigra, einer Struktur im Mittelhirn, mit dem Botenstoff Dopamin. Der Mangel an Dopamin führt letztlich zu einer Verminderung der aktivierenden Wirkung der Basalganglien auf die Großhirnrinde.

Die aktuelle Definition des Parkinson-Syndroms fordert das Kernsymptom der Brady- bzw. Akinese in Kombination mit wenigstens einem der Kardinalsymptome Rigor, Ruhetremor und instabiler Körperhaltung (posturale Instabilität). Daneben sind verschiedene sensible, vegetative, psychische und kognitive Störungen möglich.

Die bisherigen Erfahrungen in der Behandlung mit transkranieller Magnetstimulation regen an, weiter zu forschen. Die Effekte einzelner Therapiesitzungen waren bislang eher kurzfristig, so dass meist eine intensive Dauerbehandlung sinnvoll ist.

Eine initiale, intensive ambulante Behandlungsepisode über 2 bis 4 Wochen, mit rTMS Sitzungen täglich in der Praxis, wäre optimal.

Unterstützend zur schulmediziniischen Behandlung empfiehlt sich die Anwendung des von Dr. Seemann selbst entwickelten Heimgerätes eines Magnetstimulators in Form des Stirnband-Applikators. >>> zum Heimgerät

Magnetstimulation hilft bei Parkinson